Off-Pisten-Abenteuer mit Matterhorn-Blick

Zermatt: Freeriden für Geniesser

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Noch höher, noch steiler, noch schneller – Freerider lieben Extreme... Das Motto: Kein Hang ist unbefahrbar.

Das Gefühl von Freiheit können nur jene probieren, die sich bereits selbst einen unberührten Pulverschneehang hinuntergestürzt haben.

Nur keine Angst! In Zermatt finden auch Anfänger ideale Bedingungen, um erstmals Freeride-Luft schnuppern ...
 

Das Freeride-Skigebiet in Zermatt

36 km ausgewiesene Freeride-Pisten gibt es im Matterhorn ski paradise zu entdecken. Das sind jene Off-Pisten, die gelb markiert sind. Das bedeutet auch, dass sie vor allen alpinen Gefahren gesichert sind. Zu finden sind die gelben Pisten auf dem Rothorn (3’103 m), dem Stockhorn (3’532 m) oder auf Schwarzsee (2’583 m). 

FREERIDEN IN ZERMATT: ZWISCHEN FREIHEIT & VERNUNFT

Freeriden in Zermatt. Das heisst: über unberührte Hänge gleiten, seine Spuren durch feinsten Pulverschnee ziehen und abseits der Pisten für ein paar Sekunden lang alles vergessen, was nicht mit dem waghalsigen Ritt durch den Tiefschnee zu tun hat. Einen Zuschauer hat man dabei fast immer: Es ist das Matterhorn, das aus der Ferne immer ein beschützendes Auge auf die Off-Pisten-Abenteurer zu werfen scheint.

Safety first! Wer seine Winterabenteuer lieber abseits der präparierten Pisten erlebt, ist naturgemäss alpinen Gefahren ausgesetzt. Je grösser das Risiko, desto besser das Erlebnis? Nicht bei uns! In Zermatt sind Spass und Sicherheit keine Gegensätze – ganz im Gegenteil! Gesicherte Freeride-Pisten sind im Matterhorn ski paradise selbstverständlich.
 

Die neun Gebote für Freerider

Freeriden in Zermatt. Das heisst auch, Vernunft walten zu lassen. Vor allem, wenn man abseits der markierten Pisten unterwegs ist. Ein Auge sollte dabei stets auf die eigene Sicherheit gerichtet sein, das andere auf die Umwelt. Als Empfehlung gilt es, folgende Gebote zu beachten.

  1. Informieren Sie sich über das Wetter und die Lawinensituation. Entweder online oder an den Panoramatafeln im Skigebiet, zu finden an den Talstationen in Zermatt oder an den Bergstationen auf Blauherd, Riffelberg, Riffelalp, Gornergrat oder Trockener Steg. Auf den Bergstationen Rothorn und Hohtälli befindet sich ausserdem ein freeride-checkpoint.
  2. Begeben Sie sich nicht alleine oder ohne Guide ins freie Gelände und halten Sie immer Sichtkontakt zu Ihren Begleitern.
  3. Befahren Sie nie eine gekennzeichnete Wild- und Waldschutzzone. Bei Missachten des Verbotes kann es zum Entzug des Skipasses sowie zu Bussgeldzahlungen kommen.
  4. Tragen Sie immer ein Lawinenverschüttetengerät (LVS) bei sich, das Sie auf “senden” geschaltet haben. Führen Sie ausserdem eine Schaufel und eine Sonde mit.
  5. Treffen Sie laufend Neubeurteilungen der Wetter- und Lawinenverhältnisse, des Geländes und Ihres eigenen Befindens.  
  6. Befahren Sie Schlüsselstellen und extreme Steilhänge immer einzeln und nacheinander.
  7. Beachten Sie die tageszeitliche Erwärmung.
  8. Halten Sie die Notfallkontakte bereit: KWRO/Air Zermatt: 144, Pistenrettung: +41 27 966 01 01
  9. Informieren Sie sich regelmässig auf der Website des Schweizer Instituts für Schnee- und Lawinenforschung: www.slf.ch
     

Überblick der lawinenwarnstufe für Freerider:

Lawinenwarnstufe risiko erläuterungen
1 gering Allgemein günstige Verhältnisse. Extrem steiel Hänge einzeln befahren! Frische Triebschneeansammlungen in den extremsten Hangpartien (Neigung, Geländeform, Kammnähe, Bodenrauhigkeit etc.) möglichst meiden! Absturzgefahr beachten!
2 mässig Mehrheitlich günstige Verhältnisse. Alle extrem steilen Hänge der im Bulletin angegebenen Expositionen und Höhenlagen sowie frische Triebschneeansammlungen meiden! Alle über 35 Grad steilen Hänge der angegebenen Expositionen (v.a. Schattenhänge und Kammlagen) und Höhenlagen vorsichtig und einzeln befahren! Eine gute Routenwahl ist sehr wichtig! 
3 erheblich Teilweise ungünstige Verhältnisse. Erfahrung in der Lawinenbeurteilung ist erforderlich! Unerfahrene bleiben deshalb auf der Piste oder schliessen sich einer professionell geführten Gruppe an! Alle über 35 Grad steilen Hänge der im Bulletin angegebenen Expositionen (v.a. Schattenhänge und Kammlagen) und Höhenlagen meiden!
4 gross Ungünstige Verhältnisse. Viel Erfahrung in der Lawinenbeurteilung ist erforderlich! Tiefschneeabfahrten sind deshalb nur für ein paar wenige Freerider möglich und beschränken sich auf mässig steiles Gelände im Pistenbereich! Steilhänge meiden, mögliche Lawinenauslaufbereiche beachten (Fernauslösungen, spontane Lawinen)!
5 gross Sehr ungünstige Verhältnisse. Alle Freerider bleiben auf den geöffneten Pisten!

Wild- und Waldschutzzonen

Mehr Infos

Geführte Freeride touren mit Zermatters

Wer mit einem einheimischen Freeride-Guide von Zermatters unterwegs ist, der ist nicht nur sicher und top-ausgerüstet unterwegs. Er lernt auch noch die schönsten Neuschnee-Hänge und andere Off-Pisten-Geheimtipps kennen.

Zu den Zermatters

Snowpark Zermatt

Der Snowpark Zermatt ist ein heisser Tipp für Freeskier und Snowboarder. Wenn man schon in Zermatt auf Besuch ist, lohnt es sich, einen Abstecher auf den Theodulgletscher zu machen. Dorthin, wo sich auf 3‘250 Metern einer der höchsten Funparks der Alpen befindet. Zwischen Oktober und Mitte Mai wird im Snowpark Zermatt auf 1‘200 Metern Länge geshreddet ohne Ende. Vom Rookie bis zum Pro ist für jeden die perfekte Line dabei! Naturschnee und Sonne inklusive.

Tipp: Den Sommer-Snowpark auf dem Plateau Rosa (3‘480 m. ü. M) auschecken!

Details

Drei, zwei, eins – tief durchatmen und rein geht's in den nächsten Steilhang! Jetzt gleich Online-Skipass holen und mit Vollgas ins nächste Freeride-Abenteuer stürzen. Im Matterhorn ski paradise in Zermatt.