23.09.2016

Zermatt Bergbahnen AG präsentiert solides Geschäftsergebnis.


Mathias Imoberdorf
Communication & Media Manager

Die Zermatt Bergbahnen AG erzielte im Geschäftsjahr 2015/16 einen Umsatz von 66.16 Millionen und einen Jahresgewinn von CHF 1.9 Millionen Franken. Trotz eines leichten Umsatzrückgangs kann das Unternehmen hervorragende und weit über dem Benchmark liegende Kennzahlen vorweisen. Zum soliden Ergebnis trugen unter anderem höhere Frequenzen und eine Steigerung des Ertrags im Ausflugssegment bei.

Anlässlich der 15. Generalversammlung auf Trockener Steg am 23. September 2016 konnte VR-Präsident Hans Peter Julen mit dem Geschäftsergebnis 2015/16 das Zweitbeste der letzten sechs Jahre präsentieren. Dies betrifft sowohl den Betriebsertrag als auch den Cashflow. Im aktuell schwierigen Umfeld sank der Ertrag um 1.4% auf CHF 66.16 Mio., das EBITDA von CHF 30.5 Mio. fiel um 5.7% tiefer aus als im Vorjahr und der Cashflow sank um 5.9% auf CHF 26.5 Mio. Dank der allgemeinen Zinsbaisse konnte jedoch der Finanzaufwand trotz hoher Investitionstätigkeit nochmals reduziert werden. Auf Basis des in den letzten Jahren rigoros betriebenen Kostenmanagements ist es dem Unternehmen zudem gelungen, ein EBITA auf 46.1% (Benchmark liegt bei 40.0%) und die Cashflow-Marge auf 40.6% des Betriebsertrages (Benchmark liegt bei 34.0%) zu halten. 

Besonders erfreulich ist für die Verantwortlichen der Zermatt Bergbahnen die positive Entwicklung im Ausflugssegment. Hier konnte ein Umsatzplus von 13.1% erwirtschaftet werden. Auch im Sommerskigebiet konnten die Tageserstzutritte um 2.2% gesteigert werden. „In Anbetracht der im allgemeinen Marktumfeld mit europaweit stagnierenden oder sogar rückläufigen Skierdays sind steigende Erträge im Sommergeschäft für eine weiterhin positive Entwicklung der Unternehmung unabdingbar“, so CEO Markus Hasler. 
Dass das Unternehmen dennoch einen Umsatzrückgang hinnehmen musste ist auf ein Umsatzminus von rund 4% im Wintergeschäft zurückzuführen. Dieses Minus ist hauptsächlich durch Wetterkapriolen, eine ungünstige Kalenderkonstellation und die Währungssituation bedingt. 

Trotz fortdauernder Währungskrise und unsicheren Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung in Europa hat sich der Verwaltungsrat der Zermatt Bergbahnen für eine vorwärts gerichtete Investitionspolitik ausgesprochen. Die Qualität der Infrastruktur und das Bergerlebnis für die Gäste sollen auch für die Zukunft auf hohem Niveau sichergestellt und ausgebaut werden. So werden unter anderem im Geschäftsjahr 2016/17 die Anlage Gant-Blauherd ersetzt und die 1. Etappe der Bauarbeiten an der höchsten 3S Bahn von Trockener Steg – Matterhorn glacier paradise in Angriff genommen.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:


Markus Hasler
CEO Zermatt Bergbahnen AG
+41 (0)27 966 01 01
markus.hasler@zbag.ch